Aktuelles

Werbeblocker für den Browser

uBlock Origin im Firefox

Werbung auf Webseiten kann mitunter das Surferlebnis deutlich beeinträchtigen: Hier erscheint ein Pop-up, dort blinkt etwas oder ein Video startet wie von Geisterhand. Zudem sammeln Unternehmen über die Werbung Besucherdaten, was nicht nur Datenschützer stört. Im noch schlechteren Fall wird Werbung zum Einfallstor für Schadsoftware. Abhilfe schaffen Werbeblocker, die als Erweiterung / Add-on im Browser leicht installiert werden können. Einige Webseitenanbieter regieren darauf inzwischen mit Hinweisen, man möge den Werbeblocker bitte deaktivieren, da die Werbung das Angebot erst möglich mache, oder verhindern die Nutzung mit einem Werbeblocker gleich ganz. Aus diesem Grund lassen sich die Werbeblocker für bestimmte Seiten mit einem Klick deaktivieren. Ein empfehlenswerter Werbeblocker ist uBlock Origin, der durch Filterlisten auch Internetseiten mit Schadprogrammen blockieren kann und 2017 Testsieger der Stiftung Warentest wurde. Erhältlich ist die freie Software uBlock Origin für die Browser Firefox, Chrome und Edge. (09.11.2017)

Digitale Helfer zur Bundestagswahl

Bild: DeinWal.de

Zur Vorbereitung auf die Bundestagswahl gibt es immer mehr digitale Helfer, die die eigene Wahlentscheidung erleichtern können. Am bekanntesten ist sicher der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung, den es seit 2002 gibt. Inzwischen gibt es aber auch Anwendungen, die im Hinblick auf einzelne Themenbereiche wie Steuern (Taxomat und Steuer-O-Mat), Sozialthemen (Sozial-O-Mat) oder Digitalisierung (Digital-O-Mat) die Wahlprogramme der Parteien aufbereiten. Das geht wie beim WahlSwiper – Tinder lässt grüßen – zum Teil auch per App für Android und iOS. Einen anderen Weg geht dagegen die Seite DeinWal.de. Hier haben die Macher 42 Fragen zusammengestellt, die auf namentlichen Abstimmungen im Bundestag der letzten Legislaturperiode beruhen. In der Auswertung erfährt man dann, welche Partei im eigenen Sinne abgestimmt hat. (20.09.17)

Alternative zur Suchmaschine Google

Bild: Qwant

Laut einer GfK-Befragung „Datenschutz im Internet“ möchten vier von fünf Deutschen ab 14 Jahren die Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten, 70 Prozent bewegen sich am liebsten anonym im Netz und über die Hälfte findet es kritisch, wenn das persönliche Suchverhalten Dritten mitgeteilt wird – bei einem Marktanteil der Suchmaschine Google von 87 Prozent (Desktop) und 97 Prozent (Mobile Suche) in Deutschland. Alternativen für mehr Privatsphäre, Datenschutz und weniger Monopolstrukturen sind vorhanden, werden aber kaum genutzt. Die US-amerikanische Suchmaschine DuckDuckGo verspricht, keine Nutzerdaten zu sammeln. Wer einen europäischen Anbieter vorzieht, sollte einen Blick auf Ixquick aus den Niederlanden oder Qwant aus Frankreich werfen. Qwant ist seit Juli 2017 auf dem deutschen Markt verfügbar und will sich durch den Schutz der Privatsphäre ihrer Nutzer von der Konkurrenz abheben. Qwant verwendet keine Cookies oder andere Trackingverfahren, über die sonst Profile erstellt werden. (28.08.17)

Neue Medienseite: so geht Medien

Startseite von So geht Medien

ARD, ZDF und Deutschlandradio bieten für Jugendliche mit der Plattform „so geht MEDIEN“ ein neues Onlineangebot. Filme, Texte und Audiobeiträge erklären, wie Medien funktionieren und vermitteln unterhaltsam Medienkompetenz. Themen sind zum Beispiel Lügen im Netz, Wahrheit im Journalismus, Berufsbilder oder Tutorials wie „Drehen mit dem Smartphone“. Lehrer, die „so geht MEDIEN“ im Unterricht einsetzen wollen, finden auf der Seite umfangreiches Unterrichtsmaterial, Stundenentwürfe und weitere Informationen. (26.07.17)

Content-Management-System

Benutzeroberfläche von WordPress
Benutzeroberfläche von WordPress

Wenn es um die Erstellung und Verwaltung einer Website (gesamter Internetauftritt, der meist aus einzelnen Webseiten samt Homepage, der Startseite, besteht)  geht, ist oft die Rede von Content-Management-Systemen (CMS). Mit einem solchen „System zur Verwaltung von Inhalten“ können über eine grafische Benutzeroberfläche Websites erzeugt, gestaltet und verwaltet werden. Durch die grafische Oberfläche des CMS sind Kenntnisse in HTML, der Auszeichnungssprache zur Strukturierung digitaler Dokumente, oder CSS zu deren Gestaltung, zwar manchmal nützlich, aber nicht mehr unerlässlich.  Die Bedienung des CMS erfolgt im Webbrowser, die Website kann also ortsunabhängig und auch von unterschiedlichen Personen bearbeitet werden. Bekannte Content-Management-Systeme sind WordPress, TYPO3 oder Joomla, die Open-Source-Software (der Programmcode ist frei zugänglich bzw. veränderbar) und kostenlos sind. (24.06.17)

MediathekView auch im Browser

Webseite Medienthekvievweb.de

Kleiner Nachtrag zu unserem Artikel über MediathekView: Die klasse Software, mit der das Herunterladen bzw. Streamen von Inhalten aus öffentlich-rechtlichen Mediatheken möglich ist, gibt es inzwischen auch als Version für den Browser. Durch den Onlinezugriff über https://mediathekviewweb.de ist also kein Einrichten mehr erforderlich und auch die Nutzung mit Smartphone oder Tablet möglich. (13.06.2017)

Was ist Geocaching?

Plastikdose mit Aufschrift Geocache
Ein Geocache

Geocaching ist die zeitgemäße Form der Schnitzeljagd. Mit Smartphone und App oder GPS-Empfänger machen sich Geocacher auf die Suche nach Verstecken, den Caches. Ein Cache ist ein kleiner Behälter, in dem sich meist ein Logbuch oder auch ein Tauschgegenstand befindet. Die Caches sind auf speziellen Internetseiten mit den geografischen Koordinaten verzeichnet. Inzwischen liegt deren Zahl allein in NRW bei rund 50.000. Findet man einen Cache, kann man die Entdeckung im Logbuch oder in der App dokumentieren. Nicht selten sind die Verstecke äußerst kreativ gewählt, was den besonderen Reiz des Geocachings ausmacht. (26.04.2017)

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bildschirm mit Code
Mehr Sicherheit mit 2-F-A

Das hier schon erwähnte Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat kürzlich eine Liste mit den zehn am häufigsten verwendeten Passwörtern auf .de-Seiten veröffentlicht. Die ersten drei Plätze: hallo, passwort und hallo123. Weltweit wird 123453 offenbar am häufigsten verwendet. Schön einfach zu merken, aber auch einfach unsicher. Neben einem starken Passwort (siehe Artikel weiter unten), sollte man, wenn angeboten, die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Dabei identifiziert man sich zusätzlich mit einer weiteren Komponente. Das kann etwas sein, was man besitzt (z. B. Bankkarte), was man weiß (PIN), oder eine körperliche Eigenschaft (Fingerabdruck). Viele Online-Dienste erfragen für die Anmeldung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung zusätzlich zu Benutzernamen und Passwort einen Zahlencode, der dem Nutzer bei jeder Anmeldung neu auf dessen Smartphone geschickt oder in einer speziellen App erzeugt wird. Sollte ein Dritter Benutzernamen und Passwort kennen, kann er trotzdem keinen Zugriff auf das Konto erlangen, weil ihm der Code fehlt. Angeboten wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung von immer mehr Diensten, momentan u.a. von Dropbox, Facebook, Google, Microsoft und PayPal. (16.02.2017)

Unnötige Berechtigungen von Apps

App-Berechtigungen bei Google Play
App-Berechtigungen bei Google Play

Vor der Installation von Apps wird der Nutzer des Smartphones oder Tablet-PCs darüber informiert, welche Berechtigungen die App anfordert. Natürlich muss eine App zur Bildbearbeitung Zugriff auf die gespeicherten Fotos haben, um ihren Zweck zu erfüllen. Allerdings fordern viele Apps Berechtigungen an, die für die reibungslose Funktion völlig überflüssig sind. Wer nicht Gefahr laufen will, sein Nutzungsverhalten preiszugeben oder seine Daten Werbenetzwerken zur Verfügung zu stellen, sollte genauer hinschauen. Unrühmliches Beispiel ist eine Taschenlampen-App, die auch Zugriff auf die Internetverbindung und die Kontakte haben möchte. Nach dem Grundsatz „Wenn ein Dienst nichts kostet, wird der Nutzer zum Produkt“, ist nicht selten die App für wenige Euro auch in dieser Hinsicht die bessere Alternative. Da meist für eine Aufgabe mehrere Apps zur Auswahl stehen, kann der Blick auf die Berechtigungen den Ausschlag geben. (12.10.2016)

Apps für Flüchtlinge

Welcome to NRW als App
Die offizielle App des Landes NRW

Für Flüchtlinge und Helfer gibt es inzwischen einige kostenlose Apps, die die Orientierung in den ersten Wochen erleichtern sollen. Die Ankommen App (Android und iOS) ist vom Bundesamt für Migration, der Agentur für Arbeit, dem BR und dem Goethe-Institut herausgegeben. Sie bietet Informationen zum Asylverfahren sowie zu Ausbildung und Arbeit, enthält einen Grundkurs Deutsch und gibt Einblicke in das Leben in Deutschland. Die App steht in Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi und Französisch zur Verfügung. Auf Farsi verzichten müssen bisher Nutzer der offiziellen App des Landes NRW Welcome to NRW (nur für Android). Sie beinhaltet einen Fragen-und-Antwort-Katalog zum Ankommen, Asylverfahren und Leben in NRW. Außerdem gibt es ein Phrasebook und eine OpenStreetMap, die z. B. Volkhochschulen, Flüchtlingsinitiativen oder Orte für Deutschkurse anzeigt. Die App ist bei einer Jugend-hackt-Veranstaltung im Herbst 2015 entstanden - dementsprechend Open Source (quelloffen) -, bevor sich das Land an der Entwicklung beteiligt hat. Zunächst für Dresden ist die Welcome App Germany (Android, iOS) entstanden. Sie überschneidet sich inhaltlich mit den beiden anderen Apps, enthält aber zusätzlich für einige Städte wie Dortmund auch nützliche lokale Informationen, etwa Adressen von Ämtern und Behörden. (21.07.2016)

Wegwerf-E-Mail-Adressen

Homepage von Trashmail.com

Bei vielen Gelegenheiten wird man aufgefordert, eine E-Mail-Adresse anzugeben. Dabei ist es nicht immer ratsam, die eigene „Hauptadresse“ zu benutzen, da sich dadurch zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit erhöht, Opfer von Spam-Mails zu werden. Eine Lösung bieten sogenannte Wegwerf-E-Mail-Dienste. Diese ermöglichen es, Adressen einzurichten, die alle E-Mails, die an diese geschickt werden, an die eigene E-Mail-Adresse (Hauptadresse) weiterleiten, bis eine festzulegende Zahl von Weiterleitungen oder Tagen erreicht ist. Anschließend löscht sich die E-Mail-Adresse automatisch, wenn man sie nicht verlängert. Grundfunktionen sind meist kostenlos. Der Anbieter Trashmail.com bietet zudem ein Add-on (Erweiterung) für den Browser Firefox an, mit dem sich direkt im auszufüllenden Feld auf einer Website eine Wegwerf-Adresse einrichten lässt. (01.06.2016)

openHPI

Zertifikat Sicherheit im Internet
Zertifikat des openHPI

Wer etwas tiefer in Themen der Informationstechnologie eintauchen möchte, kann sich die Angebote des Hasso-Plattner-Instituts (Potsdam) einmal näher ansehen. Auf der Plattform openHPI werden regelmäßig kostenlose Online-Kurse zu den verschiedensten IT-Themen angeboten: Vom „Einstieg in die Programmierung“ für Schüler bis zur „Industrie 4.0“ findet sich auch für Normalanwender Interessantes. Ein Beispiel ist der gerade beendete Kurs „Sicherheit im Internet“, der in sechs Wochen gut verständlich über die Funktionsweise des Internets, Schadsoftware, Verschlüsselung etc. informiert hat. Ein Abschlusstest mit Zertifikat ist freiwillig. (04.05.2016)  

ElefantenApp für iOS und Android

ElefantenApp des WDR
ElefantenApp des WDR

Eine empfehlenswerte App für den Nachwuchs zwischen drei und sechs Jahren zu finden, ist nicht besonders leicht. Wie eine solche aussehen kann, zeigt der WDR mit der gerade erschienenen ElefantenApp. Zur Auswahl stehen drei wechselnde „Sendungen mit dem Elefanten“, es gibt Lach- und Sachgeschichten und drei Spiele. Auf Schrift wird in der übersichtlich gestalteten App verzichtet, damit alle Kinder die App alleine bedienen können. Eltern begrenzen die Spielzeit ihrer Kinder auf Wunsch mit dem Elefantenwecker. Die werbefreie ElefantenApp ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Weitere Infos auf www.elefantenapp.wdr.de (15.04.2016)    

Virtualisierungs-Software

Windows 10 in VirtualBox
Windows 10 als Gastsystem unter Xubuntu-Linux

Virtualisierungs-Software ermöglicht es, ohne großen Aufwand innerhalb eines Betriebssystems ein anderes Betriebssystem zu installieren. Dieses läuft dann mit (fast) allen Funktionen und verhält sich auch wie ein normal installiertes Betriebssystem. Möchte man ein virtuelles System löschen, ist dies in Sekunden erledigt, ohne Spuren zu hinterlassen. Mittels sogenannter Schnappschüsse kann man das Gastsystem auch zu einem beliebigen Zeitpunkt speichern und leicht zu diesem Zustand zurückkehren. So kann man nach Lust und Laune ausprobieren, ohne negative Folgen befürchten zu müssen, da das Gastsystem von Hauptsystem abgeschottet läuft. Kostenlose Virtualisierungs-Software für Privatanwender ist zum Beispiel VirtualBox, das unter Windows, OS X von Apple oder Linux läuft. Voraussetzung für den Einsatz ist ein einigermaßen moderner PC mit ausreichend Arbeitsspeicher. Wer die Installation eines Gastsystems scheut, kann auch auf fertige virtuelle Maschinen zurückgreifen, um mit noch weniger Aufwand zum Beispiel einen Blick auf eine der zahlreichen Linux-Varianten zu werfen.  (14.03.2016)

Was ist ein Podcast?

Feed-ICON
Mozilla Foundation, MPL 1.1 (https://www.mozilla.org/MPL/1.1/)

Das Wort Podcast wird meist als Zusammensetzung aus den Wörtern "iPod" (dem tragbaren Abspielgerät der Firma Apple für mp3-Dateien) und "broadcast" (engl. Rundfunk) erklärt. In anderen Herleitungen findet man „Portable on demand“ (engl. auf Anforderung tragbar). Podcast bezeichnet das Angebot von Audio- oder Videodateien für das automatische Herunterladen (Download) im Internet. Üblicherweise handelt es sich um eine Reihe von Episoden, die man mit einer speziellen Software per Feed abonnieren und herunterladen kann. Beispiele sind je nach Betriebssystem iTunes, Miro oder AntennaPod für Android. Angeboten werden Podcasts von den meisten Radio- und Fernsehsendern. Durch die relativ niedrigen technischen Anforderungen für die Produktion eines Audio-Podcasts entwickelt sich eine immer größere Podcaster-Gemeinde, die abseits der Profis (aber oft auf professionellem Niveau) Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen produziert. Zum Stöbern und Finden von Podcasts bieten sich die Seiten hoersuppe.de oder podcast.de an. (18.02.2016)

Onleihe: E-Books aus der Stadt- und Landesbibliothek

App Aldiko Book Reader
Aldiko Book Reader

Bücher in elektronischer Form, die sogenannten E-Books, lassen sich nicht nur auf speziellen E-Book-Readern lesen, sondern auch sehr komfortabel auf dem Smartphone oder Tablet-PC. Eine empfehlenswerte App unter vielen ist Aldiko Book Reader (für Geräte mit dem Betriebssystem Android). Hat man diese auf dem Smartphone oder Tablet installiert, kann man zudem auf E-Books zugreifen, die man in der Dortmunder Stadt- und Landesbibliothek ausgeliehen hat. Voraussetzungen für diese Onleihe sind nur der Bibliotheksausweis und die Software Adobe Digital Editions sowie eine Adobe-ID. Auch wenn die Auswahl vor allem im Bereich der Belletristik noch etwas klein ist, stellt die Onleihe doch eine sehr interessante Möglichkeit dar, um an elektronische Bücher zu gelangen. Ein Anleitung zur Onleihe findet man auf der Seite der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. (27.01.2016)

Videodownload aus öff.-rechtlichen Mediatheken mit MediathekView

MediathekView mit Sendungsübersicht
Softwaretipp: MediathekView

Neben Audioinhalten lassen sich natürlich auch Videos auf der eigenen Festplatte speichern. Fans der öffentlich-rechtlichen Sender sollten einen Blick auf das kostenlose Programm MediathekView werfen – ein Paradebeispiel für gelungene Open-Source-Software. Mit ihm lassen sich alle Sendungen aus den Mediatheken von ARD, ZDF, Arte etc. herunterladen, um diese dann zum Beispiel über einen USB-Stick auf dem eigenen Fernseher anzusehen. Über ein Suchfeld kann man bequem nach einzelnen Sendungen suchen, Abos anlegen oder auch direkt über den VLC media player ansehen. Der besondere Clou: Viele Sendungen sind auch nach der 7-Tage-Frist, die für viele Inhalte in den Mediatheken gilt, noch über das Programm abrufbar. Eine Anleitung zur Verwendung und die Möglichkeit zum Herunterladen von MediathekView findet sich hier: http://zdfmediathk.sourceforge.net/download.html. Das Programm muss nicht installiert werden, sondern kann einfach aus dem entpackten ZIP-Ordner gestartet werden, erfordert allerdings Java. (14.01.2016)

Nachtrag 6/2017: MediathekView gibt es nun auch als Version für den Browser https://mediathekviewweb.de. Durch den Onlinezugriff ist also kein Einrichten mehr erforderlich und auch die Nutzung mit Smartphone oder Tablet möglich.

Radiosendungen kostenlos speichern - phonostar

phonostar-Logo

Das Portal phonostar ist eine von vielen Lösungen, Radiosendungen aus dem Internet zeitgesteuert und kostenlos aufzunehmen. Nach der Anmeldung auf phonostar.de hat man die Möglichkeit, nach bestimmten Sendern oder innerhalb von Sparten (Musik, Hörspiele, Kinder-Radio etc.) zu suchen oder in den Vorschlägen der Redaktion zu stöbern. Sortieren kann man die Auflistung nach Relevanz oder Sendedatum. Über einen Klick merkt man die gewünschte Sendung oder alle Teile einer Serie zur Aufnahme vor. Bei diesem kostenlosen Konto ist allerdings die Speicherkapazität auf 120 Minuten begrenzt. Auf Wunsch kann man sich per E-Mail über eine neue Aufnahme informieren lassen, um diese herunterzuladen und so den Speicher wieder zu leeren.  Wer mehr möchte, kann eine kostenpflichtige Variante erwerben. (17.12.2015)

Tastenkombinationen Windows (Teil 2)

F12 in Word
hier reicht mal F12 ...

Im zweiten Teil einige Tastenkombinationen, mit denen sich Fenster steuern lassen. Diese Shortcuts sind nicht nur in Word einsetzbar, sondern auch in anderen Programmen oder sogar anderen Betriebssystemen.

Alt + Tab – Wechsel zwischen Fenstern

Alt + F5 – Stellt bei maximiertem Fenster die vorherige Größe wieder her

Strg + F10 – Maximiert Fenster oder stellt vorherige Größe wieder her

Drucken – Kopiert Bildschirmfoto in Zwischenablage

Alt + Drucken – Kopiert Bildschirmfoto des Fensters in Zwischenablage

F12 – öffnet „Speichern unter“-Fenster

(30.11.2015)

Always on - Kinder gestresst durch Smartphones

Alwasy on - Studie
Bild: lfm-nrw.de

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat in einer Studie „Mediatisierung mobil – Handy und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen“ untersuchen lassen, welche Auswirkungen die Handynutzung auf Kinder und Jugendliche hat. Während der Nutzen der mobilen Kommunikation hinlänglich bekannt ist, zeigen sich in den Ergebnissen der Studie auch die Schattenseiten: Die intensive Nutzung von Smartphones erzeugt bei Kindern Stress und wird bei einigen (acht Prozent) sogar als suchtgefährdend eingestuft. Zudem fühlt sich fast die Hälfte der befragten Kinder von den Hausaufgaben abgelenkt und ein Fünftel gibt an, aufgrund der Handynutzung Probleme in der Schule zu haben. Und bemerkenswerte zehn Prozent erklären, schon einmal Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. Warum die Acht- bis 14-Jährigen trotzdem so am Smartphone hängen und die Always-on-Mentalität so verbreitet ist? Die Forscher sehen den Grund in der Angst, etwas zu verpassen oder vom Kommunikationsfluss ausgeschlossen zu sein. Ein Gegenmittel wird darin gesehen, Heranwachsende „dabei zu unterstützen, sich zu selbstbewussten und unabhängigen Persönlichkeiten zu entwickeln, die kompetent, individuell und sozial zuträglich ihr Handy nutzen“. Für die Studie wurden 500 Kinder und auch Eltern befragt. (13.11.15)

Schau hin! Hilfe bei der Medienerziehung

Schau-hin.info
Nützliche Tipps für Eltern und Interessierte

Die Initiative SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. gibt Eltern und Erziehenden wertvolle Hilfen an die Seite, wenn es um die Nutzung von Internet, Handy und Medien geht. Ziel ist es, Eltern und Interessierte in die Lage zu versetzen, Kinder kompetent zu begleiten. Auf der übersichtlich gestalteten Website finden sich zahlreiche Tipps und Informationen zu allen Themen, mit denen Kinder in der heutigen Medienwelt konfrontiert sind. Zusätzlich können Broschüren und Materialien heruntergeladen oder bestellt werden. Offengebliebene Fragen beantwortet ein Mediencoach. Wer den direkten Kontakt vorzieht, findet in einer Datenbank auch eine Beratungsstelle vor Ort. Hinter der Initiative stehen u. a. das Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und die öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF. (02.11.15)

Creative-Commons-Lizenz

Infografik v. M. Mißfeldt
Infografilk von Martin Mißfeldt CC BY-SA

Auch im Internet sind Werke wie Bilder, Texte, Musik etc. grundsätzlich urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen also zum Beispiel nicht ohne Einwilligung des Urhebers/Rechteinhabers weiterverbreitet werden. Um Urhebern eine einfachere Möglichkeit zu geben, ihre Werke anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, hat die gemeinnützige Organisation Creative Commons (USA) im Jahr 2001 ein neues Lizenzverfahren entwickelt. Durch die Nutzung einer Creative Commons-Lizenz können Urheber auf deutlich einfacherem Wege die Nutzungsrechte an ihrem Werk einräumen und dabei verschiedene Abstufungen vornehmen: Je nach Lizenz ist die Nennung des Urhebers vorgeschrieben, ist auch eine kommerzielle Nutzung erlaubt oder dürfen Änderungen am Werk vorgenommen werden. Die unterschiedlichen Abstufungen werden häufig mit Abkürzungen und Icons dargestellt (siehe Infografik, die unter CC BY-SA steht, also Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen erfordert). Ein sehr bekanntes Anwendungsbeispiel für die Nutzung von CC-Lizenzen ist die Wikipedia. (20.10.15)

Software-Tipp: Bildbearbeitung mit GIMP

Oberfläche von GIMP
Die Oberfläche von GIMP

Für fast alle Anforderungen, die sich rund um die Bearbeitung von Digitalfotos oder die Gestaltung von Grafikdateien ergeben, bietet die freie Software GIMP die passende Lösung.

Neben verschiedensten Filtern zur automatischen Verbesserung oder künstlerischen Verfremdung von Fotos stellt GIMP eine breite Palette von Werkzeugen zur Verfügung, mit denen man bis ins Detail Veränderungen vornehmen kann. GIMP unterstützt über dreißig Dateiformate (gif, jpeg, png, ps, tiff u. a.) und Ebenen/Layer. Dass GIMP nicht ganz über den Funktionsumfang der Profisoftware Adobe Photoshop verfügt, stellt sich in der Praxis zudem für viele Nutzer aufgrund besserer Übersichtlichkeit als Vorteil dar. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass GIMP als Open Source-Programm kostenlos ist. GIMP läuft auf Windows, Apple Mac OS, Linux und anderen Betriebssystemen.

Download unter www.gimp.org/downloads (06.10.15)

Wie schnell ist mein Internetzugang?

Breitbandtest der Bundesnetzagentur
Breitbandtest der Bundesnetzagentur

Viele Provider bieten ihren Kunden eigene Tests, um die Geschwindigkeit des Internetzugangs zu messen. Ob die Ergebnisse realistisch sind, kann man nun überprüfen.

Die Bundesnetzagentur hat einen neuen Geschwindigkeitstest für Breitbandverbindungen online gestellt. Unter https://breitbandmessung.de/ können Verbraucher nach der Beantwortung einiger Fragen nachmessen, wie schnell der eigene Internetanschluss beim Up- und Download ist. Für die Messung mobiler Verbindungen werden Apps für Android und iOS angeboten. Die gewonnenen Daten sollen vergleichbar gemacht und später veröffentlicht werden. Nach den bundesweiten Messkampagnen 2012 und 2013 darf man auf die Ergebnisse durchaus gespannt sein. Kleiner Kritikpunkt ist die Nutzung von Java (statt des modernen HTML5), um den Test durchführen zu können. (30.09.15)

Tastenkombinationen in Word (Teil 1)

Word 2013
Word 2013

Die meistbenutzte Software für das Verfassen von Texten ist Word. Wesentlich leichter wird die Arbeit durch die Verwendung von Tastenkombinationen. Im ersten Teil zeigen wir sieben Tastenkombinationen mit der Strg-Taste, auf die man kaum verzichten kann. Viele dieser Shortcuts funktionieren auch in anderen Programmen. Möglichkeiten der Steuerung über die Tastatur macht Word sichtbar nach dem Drücken der Funktionstaste F10.

Strg + c = Kopiert in Zwischenablage

Strg + x = Ausschneiden in Zwischenablage

Strg + v = Einfügen aus Zwischenablage

Strg + s = Speichern des Dokuments

Strg + f = Volltextsuche

Strg + z = Macht letzte Aktion rückgängig

Strg + y = Wiederherstellen oder Wiederholen der Aktion

(24.09.15)

Software-Tipp: VLC media player

Oberfläche des VLC-Players
Oberfläche des VLC-Players

Für die Wiedergabe von Audio- oder Videodateien ist der VLC media player eine der besten Lösungen. Die kostenlose freie Software spielt nahezu alle Dateiformate ab, auch DVDs und Streams.

Die Oberfläche des Players lässt sich nach eigenen Wünschen einrichten, ebenso lassen sich Wiedergabelisten erstellen oder Ton und Bild nachträglich synchronisieren. Unter den vielen Funktionen bietet der VLC media player auch die Möglichkeit, Bildschirmfotos aus laufenden Filmen zu machen oder eine Datei in ein anderes Format zu konvertieren, zum Beispiel eine mp4-Videodatei in eine mp3-Audiodatei. Einsetzbar ist er auf diversen Betriebssystemen (u. a. Windows, Mac, Linux, Android und iOS). Herunterzuladen auf der offiziellen Projekt-Seite. (16.09.15)

Kunstaktion mit Smartphone: Museum of Selfies

Startseite Museum of Selfies
Das Museum of Selfies

Selfies sind schon seit einiger Zeit ganz groß in Mode. Eine sehr amüsante Form dieses Trends, der manche eher nervt, stellt das Museum of Selfies dar. Die Dänin Olivia Muus, die „Kuratorin“ des Museums, sammelt auf einem Tumblr-Blog Selfies von Kunstobjekten.

Durch ein geschickt gehaltenes Smartphone entsteht auf den Bildern der Eindruck, die portraitierte Person mache ein Selfie. Inzwischen haben sich auch schon viele Museen weltweit an der Aktion beteiligt und Aufnahmen beigesteuert. Ansehen kann man sich die Bilder auf dem Tumblr-Blog von Olivia Muus. Tumblr ist eine Blogging-Plattform, auf der Nutzer alle Formen von Mediendateien, Texten – eigenen und fremden – und Links sehr einfach veröffentlichen oder die Posts (Beiträge) anderer Blogger verfolgen können. (09.09.15)

Web-Serie Do Not Track über das Geschäft mit den Daten

Startseite Do Not Track
Startseite von Do Not Track

Diese Website verwendet Cookies – den Hinweis haben sicher die meisten Internetnutzer schon gesehen. Dass jeder Schritt im Internet eine Spur hinterlässt, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Wie aber genau Nutzer verfolgt werden, wie die Datenauswertung funktioniert und wer daran Interesse hat, ist weniger bekannt.
Die Web-Serie Do Not Track hat sich zum Ziel gesetzt,  das Thema Tracking für Otto-Normal-Nutzer verständlich aufzubereiten und ein Bewusstsein für die Auswirkungen zu schaffen. Die sieben Episoden mit einer Länge von fünf bis zehn Minuten beschäftigen sich mit verschiedenen Schwerpunkten wie dem Mobiltelefon, sozialen Netzwerken, personalisierter Werbung oder Big Data. Experten erklären die Entstehung und die handfesten Folgen des Geschäfts mit den Daten wie Filterblasen oder Scoring. Spannend dabei ist, dass jeder Einzelne durch eigene Eingaben die von öffentlich-rechtlichen Sendern (u. a. Arte und BR) produzierten Episoden interaktiv gestalten kann und die Mechanismen der Datensammelei so noch anschaulicher werden.

Mit der sehr sehenswerten Serie blickt der Zuschauer in die Welt der Algorithmen und bekommt eine Ahnung, wie schmal der Grat beim alltäglichen Tausch von persönlichen Daten gegen kostenlose Inhalte und Bequemlichkeit ist. Und wer möchte, erhält außerdem noch zahlreiche Tipps zur digitalen Selbstverteidigung. (03.09.15)

Fotografieren - ein faszinierendes Hobby

Fotograf mit Spiegelreflexkamera
©Budimir Jevtic-Fotolia.com

Fotografieren ist ein faszinierendes und abwechslungsreiches Hobby, das vom Grundschüler bis zur Seniorin viele Menschen begeistert. Außer einer Kamera und einem Motiv benötigt man nichts weiter – und Letzteres findet man oft schon direkt vor der eigenen Haustür. Von der rasanten Sportfotografie bis zur beschaulichen Makroaufnahme einer Blume ist für jedes Temperament gesorgt.

Wie in anderen technischen Bereichen haben die Entwicklungen der letzten Jahre auch das Fotografieren noch attraktiver gemacht:

1. Hürden für den Einstieg niedrig wie nie

Da die Kameras immer leistungsfähiger werden, finden sich heute schon im mittleren Preissegment Modelle, die auch für ambitionierte Fotoamateure kaum Wünsche offen lassen. Das gilt ganz unabhängig davon, auf welche Kameraklasse die Entscheidung fällt: Auf eine Kompakt- oder Bridgekamera, bei denen das Objektiv fest verbaut ist, oder auf eine System- oder Spiegelreflexkamera (DSLR), die über größere Bildsensoren und Wechselobjektive verfügen. Und durch den Griff zu einem Vorjahresmodell lässt sich zusätzlich Geld sparen. Apropos Geld: Durch den Wegfall des Analogfilms kann ohne Rücksicht auf den Geldbeutel auf den Auslöser gedrückt werden, unerwünschte Aufnahmen löscht man einfach wieder von der Speicherkarte

2. Bildbearbeitung erweitert die Möglichkeiten

Die Aufnahmen können am heimischen Computer verbessert und bearbeitet werden. Hier ergibt sich ein zusätzliches kreatives Betätigungsfeld. Der Nutzer hat die Wahl zwischen kostenlosen Programmen, die schon für viele Aufgaben gut gerüstet sind, und solchen aus dem Profibereich, die höchsten Ansprüchen genügen, aber auch entsprechend komplexe Benutzeroberflächen haben.

3. Abwechslung bei der Präsentation

Präsentiert werden können die Aufnahmen dann auf verschiedenste Weise: etwa in Form eines selbst gestalteten Fotobuchs, mit einer Dia-Show auf dem Monitor, über die eigene Webseite oder eine der zahlreichen Fotocommunitys im Internet. Dort erreicht man leicht ein größeres Publikum und kann sich mit anderen Fotografen austauschen. Selbstverständlich ist das Papierbild auch weiterhin eine Option, man kann es z. B. mit dem eigenen Drucker in Laborqualität ausdrucken.

Welche Wege führen nun zum Hobby Fotografie? 

Zu Beginn reicht es vielen Anfängern, im Automatik-Modus zu fotografieren und sich mit der Kamera vertraut zu machen. Häufig entsteht dann bald der Wunsch nach einem strukturierten Einstieg, wie ihn zum Beispiel unsere Fotokurse gewährleisten. Dort erlernen Sie wichtige Grundlagen der Kameratechnik, erfahren Wissenswertes zur Bildgestaltung und erhalten Tipps und Tricks für bessere Fotos. (25.08.15)

Sicherheits-Apps für Android

Seite des BSI
Infos zu Basisschutz Apps (BSI)

Nicht erst die im Juni bekanntgewordene Sicherheitslücke Stagefright hat gezeigt, dass Android-Smartphones und -Tablets immer wieder erfolgreich angegriffen werden.

Auch wenn gegen Stagefright offenbar nur das Abschalten des automatischen MMS-Downloads oder ein Firmware-Update (wird vom Geräteanbieter bereitgestellt) hilft: Anders als bei der besser gesicherten iOS- und Windows-Konkurrenz sollten sich Nutzerinnen und Nutzer von Geräten mit dem Betriebssystem Android auf jeden Fall durch eine Sicherheits-App schützen lassen. Die Zahl der Bedrohungen durch Viren und andere Schadsoftware ist unverändert hoch: Sie spähen persönliche Daten aus, übernehmen unbemerkt Benutzerkonten und blenden nervende Werbung ein. Verschickt ein solches Schadprogramm hochpreisige SMS oder zeichnet die Tastatureingaben beim Online-Banking auf, kann das teuer werden.
Einige Sicherheits-Apps helfen auch noch, wenn das eigene Gerät bereits in fremde Hände gelangt ist. In Tests der großen Computerzeitschriften zeigt sich, dass Android-Nutzer auf der Suche nach geeigneten Sicherheit-Apps unter den bekannten Markenanbietern durchaus fündig werden.
Grundlegende Informationen zu Basisschutz Apps finden Sie auch auf der Seite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). (19.08.15)

LibreOffice 5.0 erschienen

LibreOffice 5.0
LibreOffice 5.0

Das kostenpflichtige Microsoft Office ist nicht konkurrenzlos. Gerade ist die kostenlose Office-Suite LibreOffice in der neusten Version 5.0 für Windows, OS X und Linux erschienen.
Im Paket sind neben der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc und dem Präsentationsprogramm Impress weitere leistungsfähige Anwendungen vorhanden, die denen von Microsoft entsprechen. Die freie Software LibreOffice ist zudem kompatibel zu MS Office-Dokumenten: Word- oder Excel-Dateiformate beispielsweise können also geöffnet, bearbeitet und gespeichert werden – in der der Praxis kommt es dabei allerdings noch bei einigen Formatierungen oder Makros zu Abweichungen. LibreOffice, mit dem sich problemlos auch Abschlussarbeiten an der Uni verfassen lassen, kommt in der neuen Version mit modernerer Oberfläche und neuen Funktionen. Außerdem gibt es jetzt auch eine 64-Bit-Version für Windows. Herunterzuladen ist LibreOffice auf der Seite https://de.libreoffice.org (12.08.15)

Rückblick auf unsere Sommerferien-Workshops

Die kleine Fotoschule II im Zoo

In der vergangenen Woche sind die Sommerferien-Workshops für Kinder und Jugendliche zwischen acht und sechzehn Jahren zu Ende gegangen. Solche Ferienkurse gab es bei uns schon früher, aber nie waren das Spektrum der angebotenen Workshops und die Teilnehmerzahl so groß.

Vom Online-Spiele-Workshop über das Schreiben im Zehnfingersystem bis zum Lego Mindstorms-Workshop im Spielwarengeschäft Asselner-Spielwaren war, wenn man den frohen Gesichtern der über sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern glauben darf, für jeden Geschmack etwas dabei.
Im wörtlichen Sinne sehenswert waren die Ergebnisse des Lego-Mindstorms-Kurses (mit sich autonom bewegenden Robotern) und vor allem unserer kleinen Fotoschulen und des Webvideo-Workshops. Die kleine Fotoschule fand zum ersten Mal auch für den fortgeschrittenen Fotografennachwuchs statt, der auf zwei Exkursionen in den Dortmunder Zoo und den Hafen fleißig auf den Auslöser drückte und tolle Bilder machte. Ebenso bemerkenswert ist der Kurzfilm, der im Webvideo-Workshop in nur einer Woche in unseren Räumen am Brackeler Hellweg 124 entwickelt, gedreht und bearbeitet wurde – da war selbst der Fotoprofi Roland Klecker ziemlich beeindruckt, der die Fotoschulen und den Webvideo-Workshop leitete. Interessierte können sich Fotos und Video auf unserer Facebook-Seite ansehen. Wahrscheinlich sind nicht nur wir etwas traurig, dass die Sommerferien vorbei sind ... Aber für alle, die unsere Ferienworkshops verpasst haben, gibt es schon im Herbst die nächste Chance zur Teilnahme. Wir freuen uns drauf! (12.08.15)

Windows 10 - lohnt sich der Umstieg?

Windows 10 Edge
Edge mit Lesemodus und Markierungen

Seit einigen Tagen steht endlich Windows 10, das neue Betriebssystem von Microsoft, zum Download bereit. Lohnt sich der Umstieg?

Besitzer einer gültigen Lizenz der Vorgängerversionen Windows 7 oder 8.1 erhalten das neue Betriebssystem innerhalb eines Jahres kostenlos als Upgrade. Für die meisten dürfte sich aber nicht nur deshalb der Umstieg lohnen: Windows 10 kommt mit zahlreichen, auch sicherheitsrelevanten Verbesserungen und neuen Funktionen. Nach der Kritik an Windows 8 ist wieder ein Startmenü vorhanden, das genau wie der Explorer und die Bedienoberfläche im neuen, schicken Design erscheint. Der Internet Explorer zum Surfen im Web ist durch den Browser Edge ersetzt worden. Praktisch: Mit Edge lassen sich zum Beispiel Seiten im Lesemodus darstellen, direkt mit Anmerkungen versehen und teilen. Ebenfalls neu ist, dass mit Windows 10 die Sprachassistentin Cortana nun auch auf Desktop-Computern verfügbar ist, während Windows 10 genauso auf Tablets und Smartphones läuft. Und was bei Linux schon lange Standard ist, bietet jetzt auch Windows: Virtuelle Desktops. Mit wenigen Klicks erzeugt man neue Arbeitsflächen, auf denen dann für mehr Übersichtlichkeit nach Belieben Fenster und geöffnete Programme verteilt werden können. 

Windows 10 soll zudem keine höheren Hardwareanforderungen stellen als die Vorgänger 7 und 8. Trotzdem kann es sinnvoll sein, noch etwas mit dem Wechsel zu warten, bis mögliche Kinderkrankheiten überwunden sind. Vor dem Wechsel sollte man allerdings in jedem Fall eine Sicherung wichtiger Dateien vornehmen. Wenn man dann noch bei der Installation einen Blick auf die Datenschutzeinstellungen wirft, steht dem Vergnügen an einem frischen Betriebssystem Windows 10 nichts mehr im Wege.

P.S.: Und Vorsicht bei E-Mails, die angeblich den kostenlosen Download ermöglichen oder entsprechende Tools bereitstellen. Der Klick auf den angegebene Link führt zur Verschlüsselung der gesamten Festplatte durch eine Schadsoftware namens CBT-Locker. (04.08.15)

Buchtipp: Das Elternbuch zu WhatsApp, Facebook ...

Cover Elternbuch
Das Elternbuch

Wenn sich Kinder und Jugendliche im Netz bewegen, stellt sich bei vielen Eltern ein ungutes Gefühl ein. Nicht jeder nutzt die angesagten digitalen Medien und weiß mit WhatsApp, Facebook und anderen Diensten etwas anzufangen. Gefahren scheinen gleichzeitig allgegenwärtig.

Das Elternbuch zu WhatsApp, Facebook, YouTube & Co. aus dem Verlag O’Reilly liefert gut lesbar ausführliche Informationen zur Frage, wie der Nachwuchs das Internet auf sichere Weise nutzen kann. Die Autoren erklären anschaulich, was Kinder und Jugendliche an Computer und Smartphone heute so fasziniert, wo es problematisch werden kann und wie Eltern zu kompetenten (und damit entspannteren) Begleitern werden.

Tobias Albers-Heinemann, Björn Friedrich: Das Elternbuch zu WhatsApp, Facebook, YouTube & Co.
ISBN 978-3-95561-752-3 / 19,90 € / 320 Seiten, kart. / 2014 (29.07.15)

Mehr Transparenz bei Google

Google-Logo mit Lupe
Google ändert Privatsphäreneinstellungen

Google, Facebook und Co. geraten aufgrund ihrer laxen und intransparenten Datenschutzbestimmungen immer wieder in die Kritik. Google bemüht sich nun um mehr Transparenz und will Nutzern über verbesserte Sicherheitseinstellungen mehr Kontrolle über die eigenen Google-Kontodaten und die Privatsphäreneinstellungen geben.

Wenn Sie sich bei Ihrem Konto anmelden, können Sie einen Teil der von Google über Sie gespeicherten Informationen einsehen (etwa nach welchen Begriffen Sie gesucht haben) und im gewissen Rahmen die Datenschutzeinstellungen anpassen. Detaillierte Informationen zum Datenschutz bei Google finden sich auf der Seite https://privacy.google.com (22.07.15)

Skype im Browser nutzen

Skype-Login
Skype for Web Login

Skype lässt sich seit Kurzem auch direkt im Webbrowser nutzen. Auch wenn sich Skype for Web noch in der Testphase (Beta) befindet, stehen alle wichtigen Basisfunktionen zur Verfügung.

Bisher musste Skype als Programm heruntergeladen und installiert werden, ab sofort reicht ein Webbrowser (Internet Explorer, Firefox, Chrome oder Safari) auf dem Computer oder Smartphone/Tablet mit Android oder iOS. Erforderlich für die Nutzung sind lediglich ein Microsoft-Konto oder eine Skype-ID und ein Plug-in, das im Browser installiert wird.

Mit dem kostenlosen Skype sind das Telefonieren mit Videobild und  der Austausch von Textnachrichten in Echtzeit (Chat) möglich. (14.07.15)

Empfehlenswerte Apps für Kinder

App-Datenbank
App-Datenbank

Auch kleine Kinder nutzen mit Begeisterung Smartphone oder Tablet. Eltern stehen dabei vor der Aufgabe, in den App Stores von Google, Apple oder Windows geeignete Programme von ungeeigneten zu unterscheiden.

Als Hilfestellung für die Suche betreibt das Deutsche Jugendinstitut in München eine Datenbank mit Apps für Klein-, Kindergarten- und Grundschulkinder. Alle dort verzeichneten Apps für Smartphone und Tablet werden von Experten ausführlich beschrieben und hinsichtlich der Eignung für Kinder bewertet. Eltern und andere Interessierte können in der Datenbank über eine Volltextsuche oder nach bestimmten Kategorien, zum Beispiel einem Genre, suchen. Wie wäre es zum Beispiel für die nächste Urlaubsreise mit dem Bilderbuch-Klassiker „Die drei Räuber“ von Tomi Ungerer? (08.07.15)

Betrug mit Hilferuf-SMS

Betrugsversuch mit SMS
Betrug mit SMS

Schon seit einigen Jahren warnt die Polizei vor Betrug mit fingierten SMS. Offenbar finden die Täter dennoch stets neue Opfer.
Immer wieder erhalten Smartphone-Nutzer SMS, in denen sie gebeten werden, eine ihnen unbekannte Nummer anzurufen: zum Beispiel mit dem Text „Es ist etwas schlimmes passiert, Ruf mich bitte an 0152...“.
Meist handelt es sich dabei um eine Spam-SMS oder einen Betrugsversuch, auf den man nicht reagieren sollte. Ein Rückruf kann im schlimmsten Fall Abo- oder Mehrwertdienste aktivieren und damit unerwünschte Kosten verursachen.

Wenn Sie eine solche Nummer also nicht einer bekannten Person zuordnen können – besser sofort löschen. (24.06.15)

App-Tipp: Trinken Sie genug?

App WaterMinder

Plötzlich ist es Abend und man stellt fest, dass man den ganzen Tag kaum etwas getrunken hat. Bei diesem Problem können Apps helfen.

Mediziner raten zum Trinken nach dem Motto nippen statt kippen. Es bringt also kaum etwas, fehlende Flüssigkeitszufuhr durch eine große Menge am Abend ausgleichen zu wollen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen kann eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr unangenehme Folgen haben.

Nutzer eines iPhones/iPads oder Android-Geräts können sich zum Beispiel mit der App WaterMinder an die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr erinnern lassen. Darüber hinaus zeigt die App die erreichte Menge der geplanten Tagesration an und informiert grafisch mit Wochen-, Monats- und Jahresübersichten über das eigene Trinkverhalten. Auf diese Weise sollte es auch Trinkmuffeln gelingen, sich ein gesundes Trinkverhalten anzugewöhnen. (16.06.15)

Zoomfunktion im Browser

Zoom im Browser
Zoom im Browser

Die meisten Browser verfügen über eine praktische Zoomfunktion, mit der sich die Größe der Darstellung schnell verändern lässt. Mit der Tastenkombination Strg und + bzw. Strg und -  werden Text und Bilder im Browser größer bzw. kleiner. Die Grundeinstellung erreichen Sie durch Strg und 0 (Null). (09.06.15)

Windows 10 soll Ende Juli erscheinen

Windows 10
Windows 10

Microsoft hat bekannt gegeben, dass die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems am 29. Juli veröffentlicht wird.

Windows 10 übernimmt die Kacheloberfläche seines Vorgängers 8.1, verfügt aber auch wieder über ein Startmenü, wie es aus Windows 7 bekannt ist. Mit Windows 10 kommen außerdem ein neuer Internetbrowser, der auf den Namen Edge hört und den Internet Explorer ersetzen soll, und die digitale Sprachassistentin Cortana auf PC bzw. Tablets.
Besitzer einer Windows-Lizenz der Versionen 7, 8 oder 8.1 sollen Windows 10 über ein Upgrade innerhalb eines Jahres kostenlos erhalten. (01.06.15)

Browser-Tipp: Ein-Klick-Suchmaschine im Browser Firefox verwenden

Ein-Klick-Suche
Ein-Klick-Suche

Möchten Sie im Firefox-Browser nicht die als Standard voreingestellte Suchmaschine (meist Google) nutzen, können Sie nach Eingabe des Suchbegriffs im Suchfeld über das sich öffnende Feld eine andere Seite wählen, auf der anschließend gesucht wird.

Um dieser Auswahl an Suchmöglichkeiten (Ein-Klick-Suchmaschinen) zum Beispiel das Wörterbuch Duden online hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Sie klicken auf das Lupensymbol im Suchfeld.
  2. Klicken unten auf „Sucheinstellungen ändern“.
  3. In den Einstellungen zur Suche klicken Sie auf „Weitere Suchmaschinen hinzufügen“
  4. Auf der sich öffnenden Seite für Add-ons (Erweiterungen) suchen Sie nach „Duden.de“ und fügen das Suchergebnis „Duden.de Suche“ durch Klick auf „Add to Firefox“ den Ein-Klick-Suchmaschinen hinzu. 

Anschließend können Sie direkt auf der Seite des Dudens suchen. (26.05.15)

Sichere Passwörter wählen

Sichere Passwörter
Sichere Passwörter

Aus Bequemlichkeit verwenden viele Computernutzer auch an sensiblen Stellen unsichere Passwörter und machen es Kriminellen unnötig leicht. Was aber ist ein sicheres Passwort? Experten empfehlen eine Länge von mindestens zwölf Zeichen. Idealerweise besteht das Passwort zudem aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Besonders wichtig: In einem Wörterbuch sollten auch Teile nicht zu finden sein.
Merken kann man sich eine solche Kombination relativ leicht, wenn man einen selbst ausgedachten Satz als Merkhilfe verwendet. Ein Beispiel: Aus dem Satz Schon wer nur ein Mal beim CCDo war, hat etwas gelernt wird dann Swn1MbCw,heg – die ersten Buchstaben und das ein durch die Zahl 1 ersetzt.

Auf der Seite des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich lässt sich die Sicherheit des Passworts überprüfen: https://review.datenschutz.ch/passwortcheck/check.php. (19.05.15)

Suchmaschinen für Kinder ab 6 Jahre

Internetsuche für Kinder

Schon Grundschüler nutzen begeistert das Internet. Unter Gesichtspunkten des Jugendschutzes ist für sie die Verwendung einer der bekannten Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuckGo jedoch nicht sinnvoll. Eine hervorragende Alternative sind Suchmaschinen speziell für Kinder. Zu nennen sind hier blinde-kuh.de, fragfinn.de oder helles-köpfchen.de. Die hinter den Suchmaschinen stehenden Redaktionen sammeln für den Suchindex nur kindgerechte Websites und bieten Kindern von sechs bis zwölf Jahre so sichere Surfräume. (12.05.15)

Browser-Tipp: Suche nur auf einer Website oder im Volltext

Volltextsuche auf der Webseite
Volltextsuche auf der Webseite

Über das Suchfeld der Suchmaschine können Sie Begriffe auch nur auf einer bestimmten Website suchen. Dazu setzen Sie site: vor die Website, auf der Sie suchen möchten, und geben dann den Suchbegriff ein. Möchten Sie zum Beispiel nur auf unserer Seite nach der Begriff GIMP suchen, geben Sie site:ccdo.de gimp ein. Angezeigt werden nur Treffer auf der Seite ccdo.de.

Möchten Sie auf einer Internetseite, auf der Sie sich befinden, nach einem Begriff suchen, öffnen Sie mit der Funktionstaste F3 oder der Tastenkombination Strg + F das Suchfeld für die Volltextsuche und geben den zu suchenden Begriff ein – der Browser zeigt Ihnen die Fundstellen farblich hervorgehoben. (05.05.15)